1. HoamGschbui-Festival

Konzert

Samstag, den 21.10.2017 - 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

93133 Burglengenfeld, Kallmünzer Str. 16, VAZ Pfarrheim, Saal

Ticket für 19,10 € kaufen

Veranstaltungsinfos

mit Lenze & de Buam, Gringo Bavaria, ...

Mundartmusik bezeichnet Musik, deren Texte in einem lokalen Dialekt verfasst sind, statt sich der Hochsprache zu bedienen. Die Verwendung von Mundarten ist besonders in der Volksmusik und – weit seltener – in der volkstümlichen Musik zu beobachten, bleibt jedoch nicht auf diese Genres beschränkt. Der Einsatz von Mundart ist auch kennzeichnend für die Neue Volksmusik. Mundartrock als Sparte der Mundartmusik bezeichnet Rockmusik, gesungen in einem der verschiedenen Dialekte der deutschen Sprache.


 


Lenze & de Buam


„Dua di ned obe, …“ – ein Ratschlag, erwachsen aus bayrischer Lebensklugheit, ist


Titel des zweiten Albums von Lenze und de Buam. Diese Klugheit, die über Jahrhunderte gereift, will dem Menschen sagen, er solle sich nicht in etwas hineinsteigern, sich nicht zum Kasper machen. Sie entschleunigt Nervosität, Agression und Übereifer. Es liegt also auf der Hand, dass Lenze und seine Musiker ihr neues Album geruhsam eingespielt haben und die Scheibe das Gemütvolle betont. Tatsächlich begegnet sie dem Hörer mit viel Seele, variantenreichem Witz, mit hüpfendem und melancholischem Herzen und sehr viel Leichtigkeit. Klar, Probleme gibt es auch, ein paar klärende Worte könnten einen Vater-Tochter Konflikt beenden, aber auch Lösungen, eine Liebe entflammt durch beidseitiges Wollen neu.                                                                                     


Fortbewegungsmittel samt Besatzung künden von Aufbruch und ersehnten Zielen, der Astronaut, der Gummibärle klaut mit seiner Rakete, der Kaktusfander im Zug und der galante Doktor im Cabrio auf der Frauenhatz.                                                                                          


Und Häuser hat es. Das der Schnecke, und das frisch erbaute, das so schief ist, dass der „Moasta“ Erklärbedarf hat und immer neue Gründe finden muß, warum dem so ist.                                                              


Schräg, Haus wie Begründungen, die allerdings sind in ihrer gewitzten Vielfalt ausgesprochen überzeugend und schlüssig!                                                                                


Nach Wacken will er, gemeinsam mit dem „Deifi“, der aber erst noch sein Grillfleisch einpacken muß, auf die Jagd geht er nicht ohne ordentlich Zielwasser und stößt auch noch auf den Eisbären, der mit einem Pfau eine Liaison eingehen will.


Lenze hat eine liebevolle, innige Freude an seinen Themen. Er entwickelt eine Art „grünen Daumen“ für Wortpflanzungen, die er mit Geduld anbaut, mit Ideen düngt und in Phantasie erblühen läßt. Das Ergebnis in seiner plakativen aber auch filigranen Farbigkeit und kunstvollen Verästelung, ist für den staunend hörenden Betrachter ein befreiendes. Man mag lachen, juchezen und vielleicht auch eine Träne durch die Wimpern sickern lassen.


Genannte Phantasie spiegelt sich auch in seinen Melodien wieder, die durch die fähigen Buam, der farbigen Instrumentierung, der Mehrstimmigkeit angereichert und mit Hilfe wechselnden Bausteine in textverschmelzende Musikstile gebettet werden – sie sind immer eingängig, überraschend und spannend, dazu regen sie die Blutbildung an.                                                                                                                                       Diese Leichtigkeit – mögen andere Songschreiber mehr Tauben, weitere eher Falken oder beizeiten auch Tölpel sein, so gleicht Lenze mehr einer Schwalbe, einem „Schwaiberl“, das sich mit artistischen Wortwindungen und elegantem Harmonienschwung über starre Begrenzungen hinwegsetzt und einschränkenden Verengungen geschickt ausweicht.


„ …, s Lebm is wia a Gobe“! – Heu. Mist. Stimm. Kuchen. – Genau.


 


Gringo Bavaria


Gringo, der[gring-goh] (Mehrzahl Gringos). Substantiv, (Spanisch) – 1. Slang. In der spanischen Sprache Bezeichnung fu¨r US-Amerikaner 2.Im urspru¨nglichen Sinn: Ausla¨nder, welcher eine fu¨r die lokale Bevo¨lkerung unversta¨ndliche Sprache spricht


Bavaria. Bayern, Substantiv – Bundesland in der Bundesrepublik Deutschland; Freistaat. Genitiv – (des) Bayern(s).


Warum Gringo Bavaria? Wenn wir doch Bayern sind, den bayerischen Dialekt pflegen und das bayerische Lebensgefu¨hl aus gleichermaßen viel Witz und Bodensta¨ndigkeit zelebrieren? Naja, es gibt Bayern – und dann gibt es halt Niederbayern. Und wer unsere Region schon einmal besuchen durfte, der weiß, dass der Mu¨nchner sich oftmals a bissal schwer tut, wenn er uns Niederbayern verstehen will.


Unsere G’schichten schreibt das Leben. Sie handeln von Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt, von großen Pla¨nen und von der weiten Welt. Manchmal geht’s aber auch nur um die kleine Welt um uns herum und die betrachten wir am aller liebsten mit ganz viel Humor und Hintersinn.


Und spa¨testens wenn wir diese G‘schichten auf der Bu¨hne erza¨hlen, versteht uns dann doch wieder jeder – egal ob Niederbayer oder nicht. Unsere Musik mit Einflu¨ssen von Rock n Roll, Hard Rock, Country, Pop und Southern Rock hat bisher noch jeden (Preissn) mitgerissen. Vielleicht weil mehrstimmiger Gesang und zwei ordentliche Stromgitarren einfach enorm viel Energie transportieren. Vielleicht weil wir uns fu¨nf Jahre Zeit genommen haben, um in genau dieser Besetzung an unserer Performance zu feilen. Vielleicht aber auch weil’s einfach eine Mords Gaudi ist, uns zuzuschauen.


 


 


Da Rocka & da Waitler


Wenn Rock und Pop mit Neuer Volksmusik fusionieren, wenn ein oberbayrisches Akkordeon Moto¨rhead-Klassiker zum Besten gibt und dabei die ausverkaufte Mu¨nchner Olympiahalle komplett ausrastet, dann handelt es sich um eine Begegnung mit dem Sound von Da Rocka & Da Waitler aka DRDW.


Seit 2012 sind Florian Pfsterer und Florian Pledl unter diesem Bandnamen unterwegs. Die Vollblutmusiker waren bis dahin in unterschiedlichen Combos ta¨tig, nach ihrem Zusammentreffen entwickeln sie ihren eigenen Stil aus Rock, Reggae, Grunge, Balkan und Punk und taufen den Mix (nach dem bayerischen Wort Quetsch’n fu¨r Akkordeon) auf den Namen „Authentic Quetsch’n Crossover“.


Die Kombination aus rockigem Sound und vorwiegend mundartlichen Texten erweist sich als Volltreffer beim Live-Publikum und so spielen DRDW schon bald bei Events, nach denen sich jeder Nachwuchsku¨nstler die Finger leckt. Ob beim Mu¨nchner Musiksommer im legenda¨ren Theatron, beim Taubertal-Festival, dem Full Metal Mountain und sogar im Mekka der Heavy-Fans in Wacken rocken die beiden Live-Maniacs die Menge, dass es eine wahre Freude ist.


Lohn der Mu¨he: 2016 schaffen es DRDW tatsa¨chlich ins Vorprogramm der Abschiedstournee von Status Quo, den Helden ihrer Jugend und sichern sich auch hier die Sympathien des Publikums – ein großartiges Vorzeichen fu¨r die neue Single und das neue Album!


Oder wie es DRDW so treffich ausdru¨cken: „Mit einem Akkordeon und einer Gitarre kann man richtig abgefahrene Dinge machen.“


Kleine Bayrischkunde:

Der Bandname setzt sich aus den beiden Protagonisten zusammen. Da Rocka (=der Rocker) bezieht sich auf die musikalischen Wurzeln und Vorlieben von Florian Pfsterer. Mit Da Waitler ist Florian Pledl gemeint. Dieser Begriff leitet sich vom bayerischen Begriff „Woid“ (dt. Wald) ab und bezeichnet einen „Ureinwohner des bayerischen Waldes.“

Ticketpreise

Stehplatz

  • Normalpreis 19,10 €

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Veranstaltungsort

VAZ Pfarrheim - Saal

Kallmünzer Str. 16

93133 Burglengenfeld

Veranstalter

Power Concerts GmbH

Kallmünzer Str. 16

93133 Burglengenfeld

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